Das Verfahren

In einem speziell abgestimmten Verfahrensprozess werden die zu behandelnden Bauteile sehr langsam mit 1-2 °C/min bis auf -180 °C abgekühlt. Durch die langsame Abkühlung wird sichergestellt, dass es zu keinem Temperaturschock kommt und das gesamte Material gleichmäßig durchgekühlt wird. Nach dem Durchlaufen verschiedener Temperaturkurven werden die behandelten Teile (Werkzeuge, Instrumente, Werkstücke, etc.) ebenso langsam auf +35 °C gebracht. Damit wird eine Kondensationsbildung verhindert. Je nach Anwendung und Aufgabenstellung werden individuelle Prozesskurven gefahren.

Die Prozessdauer liegt je nach Anwendung und Zielsetzung zwischen 10 und 30 Stunden.
Durch die spezielle Konzeption der Truhe und der verwendeten Technik wird sichergestellt, dass die Bauteile zu keiner Zeit mit flüssigem Stickstoff, der für die Temperaturerzeugung eingesetzt wird, in Kontakt kommen.